Freiwillige Feuerwehr 

Hanau - Mitte 

       
       
     
     
     
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
 

Brandschutzerziehung

 
 

Brandschutzerziehung und Aufklärung

 

    

 

 
 

Durchschnittlich kommen in Deutschland jede Woche zehn Menschen durch Brände ums Leben! Dabei fällt auf, das insbesondere Kinder die Opfer sind. Sie zählen zu den Bevölkerungsgruppen, die menschlichem Fehlverhalten und technischen Defekten im Brandfall hilflos gegenüberstehen und daher unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen.

 

 

 

 

"Bei uns brennt es nicht!", sagten auch ihre Eltern.

Doch Brandschutzbewusstsein ist erlernbar und

kann besonders für Kinder den Unterschied

zwischen Leben und Tod bedeuten!

 

Ziel der Brandschutzerziehung ist es, das Brandschutzbewusstsein bei den Kindern und Jugendlichen soweit zu entwickeln, dass am Ende der Schulzeit die beanstandeten Defizite behoben bzw. erst gar nicht entstanden sind.

Wenn die Ziele der Brandschutzerziehung definiert sind, stellt sich als nächstes die Frage, wann mit der Brandschutzerziehung begonnen werden sollte. Die Antwort hierzu liefern uns die Statistiken der Landeskriminalämter. Sie weisen aus, dass die Kurve der Verursacher von Bränden im Alter von 3 bis 4 Jahren beginnt, also im Kindergartenalter. Ab diesem Alter setzt das Interesse für Zündmittel ein und die Kinder haben den ersten Kontakt mit diesen. Da nun durch falsche Handhabung dieser Zündmittel Brände entstehen können, wird Kindern, nicht nur dieser Altersgruppe, der Umgang mit dem Feuer häufig strikt verboten.

Ein alter Reim, der diese Situation verdeutlicht, lautet:

"Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht!"

 

 

 

Aber Feuer ist faszinierend. Das Verbot erhöht die Verlockung, es kommt zu heimlichen Spielen mit

dem Zündmittel; die Folgen sind für Kinder unabsehbar

und oft genug verheerend. Deshalb sollte Brandschutzerziehung, wie jede andere

Erziehungsarbeit, ein kontinuierlicher Prozess sein. Kindergarten- und Grundschulkinder sollten jedes

Jahr wieder in richtigem Verhalten im Brandfall unterwiesen werden, damit sich ein festes

Verhaltensmuster einprägt, das im Ernstfall schnell

die Panik verdrängt und die richtigen Schritte zur

Rettung weist.

   

Neben der Möglichkeit sich selbst in Sicherheit zu bringen, sind Kinder in diesem Alter durchaus in der Lage, Eltern und gegebenenfalls Nachbarn zu benachrichtigen und die Feuerwehr über das Telefon zu alarmieren. Hierbei nutzt man aus, dass Eltern aus der Sorge vor Trennung in einem Menschengewühl ihren Kindern schon in sehr frühem Alter Name und Adresse beibringen. Fügen die Kinder diese Daten der einfachen Aussage: "Hier brennt es" bei, haben wir schon eine erste vollständige Schadensmeldung für ein Feuer im eigenen häuslichen Bereich, die von Kindern über die Notrufnummer 112 telefonisch abgegeben werden kann.

 

 

 

Das Ziel der Brandschutzerziehung ist, allen Kindern vom Kindergartenalter an eine fundierte Kenntnis im Umgang mit Feuer und im Verhalten bei Bränden zu geben.

Die Kinder sollen das Feuer mit seinen nützlichen, gefährlichen und ästhetischen Seiten kennen lernen, sie sollen lernen die Verantwortung zu übernehmen, achtsam mit dem Feuer umzugehen, so dass sie sich selbst und andere nicht verletzen und keinen Schaden an Sachwerten anrichten. Dieses Ziel kann nur durch enge Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte in den Kindergärten und Grundschulen, den Eltern und den Brandschutzerzieher/innen der Feuerwehr erreicht werden. Über die Kinder kann aber auch das Sicherheitsverhalten der Eltern beeinflusst und so die Unfallgefahren in den Haushalten verringert werden.

Für diese Aufgabe stehen der Freiwilligen Feuerwehr Hanau-Mitte sechs Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zu Verfügung. Für mehr Informationen über die Brandschutzerziehung/Aufklärung, Termine in Schulen und Kindergärten bekommen Sie gerne auf Anfrage.

 
Ansprechpartner:

Timo Ross

  Email

06181 / 6764 142